Der Entwicklungsunterschied zwischen dem orientalischen und westlichen Menschen.

Aktualisiert: Juni 8




Der Orient bedeutet für die Menschenrasse das, was das Herz für den menschlichen Körper ist; er ist die Quelle von Licht, Liebe, Hitze und Qualität. Der Orientale ist philosophisch, von Natur aus ein Träumer, im Laufe der Jahrhunderte zu abstrakten Denken erzogen, zu verwickelter Dialektik geneigt und auf Grund klimatischer Einflüsse von trägem, lethargischen Gemüt. Jahrhunderte metaphysischen Denkens und vegetarische Lebensweise, starres Hängens an Formen und strenge

Lebensregeln haben aus ihm das genaue Gegenteil seines westlichen Bruders gemacht. Der Orientale benutzt sein Herzzentrum mehr als sein Kopfzentrum und das Zentrum wo der Schädel beginnt, das Alta-Major, ist tätiger als das Kehlzentrum. Der Orientale macht dadurch Fortschritte,

dass er durch angestrengte Meditation den Brennpunkt seiner Meditation in den Kopf verlegt. Das ist das Zentrum das er meistern muss in dem er Mantrams benutzt, sich in die Einsamkeit zurückzieht, sich absondert von der Welt und Meditationsformeln anwendet. Das Abendland ist für die Rasse das, was das Gehirn oder Denkfähigkeit für den Körper ist; der

leitende, organisierende Faktor, das Werkzeug konkreten Denkens. Der Westländer ist praktisch, sachlich, dynamisch, schnell im Handeln, ein Sklave der Organisation, bewegt von einem sehr konkreten, erwerbssüchtigen und kritischen Denken und funktioniert am besten, wenn es Schlag auf Schlag geht und schnelle gedankliche Entschlüsse gefasst werden müssen. Er benutzt das Kopfzentrum mehr als das Herzzentrum und sein Kehlzentrum lässt sich leicht beleben. Der Westländer

muss sein Bewusstsein ins Herz zurückziehen, denn er arbeitet bereits mit dem Kopf. Er benutzt lieber kollektive Formeln als individuelle Mantrams. Er wirkt nicht so sehr in Abgeschiedenheit wie sein orientalischer Bruder, sondern muss sein Bewusstsein sogar im Lärm und Gewimmel des Geschäftslebens und im Menschengedränge großer Städte finden. Er erreicht seine Ziele durch erwachen seines Herzzentrums und das zeigt sich im Dienen. Daher wird im Westen die Meditation im Herzen und des sich daraus ergebende Leben des Dienens nachdrücklich betont. Der 7. Strahl gewährt dem Westländer das, was lange das Privileg des Orientalen war.

A.A.Bailey, Birefe über Okulte Meditation



1 Ansicht0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen